Jurapark: Laufenburg Tourismus

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Jurapark

Der Jurapark Aargau ist ein Regionaler Naturpark von nationaler Bedeutung. Das Parkgebiet umfasst 27 Aargauer und eine Solothurner Gemeinde. Es beinhaltet die Hügellandschaft des Ketten- und Tafeljuras zwischen Brugg, Laufenburg Rheinfelden und Aarau.

«Die grüne Schatzkammer» Jurapark Aargau bietet Landschaftsjuwelen, Naturperlen, Gaumengold, Kulturschätze und Steinreichtum. Landschaftsjuwelen sind beispielsweise die blühenden Kirschbäume im Fricktal, der Blick von der Wasserflue oder das von Rebbergen flankierte Schenkenbergertal. Eine Naturperle sind die lichten Föhrenwälder, die seltenen einheimischen Orchideenarten einen Lebensraum bieten. Rund 295 zertifizierte Regionalprodukte, vom Kirschensaft bis zur Flösserwurst, stellen mundendes Gaumengold dar. Steinreich ist der Jurapark durch Fossilien wie Ammoniten aus der Jurazeit. Lebendige Traditionen wie der Brauch der Eierleset, der in manchen Dörfern im Frühjahr seit Jahrzehnten zelebriert wird, sind schliesslich bedeutende Kulturschätze.

Die Bewohner des Parks setzen sich in verschiedenen Projekten für die Erhaltung und Aufwertung dieser Natur- und Kulturschätze in der Region ein und sorgen für eine nachhaltige Regionalentwicklung. Die Geschäftsstelle befindet sich in Linn (Gemeinde Bözberg), unweit der mächtigen, rund 500-800 Jahre alten Linner Linde.

Der Jurapark Aargau in Zahlen:

Seit 2012: Regionaler Naturpark von nationaler Bedeutung

·         241 km2

·         28 Parkgemeinden (AG/SO)

·         40‘000 Einwohner

·         425 Pflanzen- und Tierarten Arten von nationaler Bedeutung

Siedlungsnahe Natur

Der Aargauer Jura erhebt sich als grüner Rücken zwischen den Agglomerationen am Jurasüdrand und den Metropolitanräumen Basel und Zürich. Die Jurahöhen reichen bis 350 m über die Talsohlen und beeinflussen dadurch Siedlungstätigkeit und Nutzungsintensität. Der Jurapark Aargau zeichnet sich durch wenig verbaute Täler aus, die trotz ihrer Nähe zu dicht besiedelten Gebieten eine ungewohnte Abgeschiedenheit vermitteln. Nicht nur für die Menschen stellt er ein wichtiges Naherholungsgebiet dar. Er ist auch für die Flora und Fauna ein wichtiger, grossräumig zusammenhängender Ausgleichsraum.

Kulturlandschaften von nationaler Bedeutung

Der Jurapark verfügt mit Fromental- und Magerwiesen, Hochstammobstgärten, gestuften Waldrändern und Hecken über viele artenreiche Elemente der Kulturlandschaft. Das Gebiet des Jurapark Aargau umfasst – vollständig oder teilweise – vier BLN-Gebiete und zwei Auenobjekte von nationaler Bedeutung. Von speziellem Wert sind die Pfeifengras- und Orchideen-Föhrenwälder, für welche die Region eine Schutzverantwortung auf europäischer Ebene trägt. Die oft kleinräumig wechselnden Bodenverhältnisse lassen floristische Seltenheiten gedeihen und bieten Lebensraum für eine interessante Fauna. Für Wildtiere spielt das Gebiet als Kreuzung zweier Bewegungsachsen (Jura/Nord-Süd-Achse) eine Rolle und ist unter den Korridoren mit allerhöchster Priorität aufgeführt.

Von Schichten, Falten und Steinen – Jurassic Parc im Aargau

Der Parkperimeter wird im Norden aus dem Tafeljura und im Süden aus den letzten Ausläufern des Kettenjuras gebildet. Treten im Tafeljura typische Tafelflächen, schroffe Felskanten, Gehängeschutt und Risse auf, finden sich im Kettenjura vermehrt Überschiebungen, Sackungen, Rutschungen und Dolinen. Die Zusammenhänge zwischen Landschaft und Geologie können vielerorts im Jurapark Aargau unmittelbar erlebt werden. In den Gesteinsschichten des Juras treten bemerkenswerte Versteinerungen aus der Zeit des Urmeers Tethys auf. Junge und alte Hobbygeologen haben an verschiedenen Stellen die Möglichkeit, mit Hammer und Meissel nach Ammoniten zu klopfen.

In den Sedimenten des untiefen Meerwassers finden sich auch eisenhaltige Schichten, die nirgends in der Schweiz so dick sind wie im Jurapark. Der Abbau von Erz um die Dörfer Herznach und Wölflinswil hat eine lange Tradition und dementsprechend viele Stollen hinterlassen. Als Teilprojekt des Juraparks wurde ein solcher Stollen freigelegt und für Besucher zugänglich gemacht.

Intakte Dorfbilder und Brauchtum

Beinahe die Hälfte der Parkgemeinden des Juraparks Aargau weist Dorfbilder von nationaler Bedeutung auf. In ihrer geografischen Abgrenzung zu den städtischen Zentren konnte ein lebendiges Brauchtum erhalten werden. Das Gebiet des Jurapark Aargau gehört zu den am wenigsten zerschnittenen Räumen der Kantone Aargau und Solothurn.

 

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